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Placement bietet Raum, sich selbst im Körper aufzuspüren, wahrzunehmen, die ordnende, tragende Kraft des Skeletts und dessen Gesetzmässigkeiten bewusst zu erfahren sowie von der Natur und ihren Prinzipien von Gleichgewicht zu lernen und diese anzuwenden.
Die Körperhaltung wird mittels bildlicher Vorstellung und Berührungshilfe balanciert und die innere Mitte gestärkt. Die Bewegungen werden geschmeidig, freifliessend, ökonomisch und klar. Neue, aufbauende Haltungs- und Verhaltensweisen werden entwickelt und in den Bewegungsalltag integriert: beim Gehen, Stehen, Sitzen, Liegen, Ruhen, Tanzen. Der Alltag wird zum Übungsfeld: Boden legen unter die Füsse – ein freier Kopf – ein weites Herz. Wir finden in ein neues körperlich-seelisch-geistiges Gleichgewicht. Im neu erlebten Wohlbefinden verkörpert sich unsere wahre innere Natur. Unsere Gesundheit und die Selbstheilungskräfte werden gestärkt.

Placement – ordnende, heilsame, befreiende Bewusstseinsarbeit am ganzen Menschen und von Mensch zu Mensch – führt zu mehr Klarheit, Sammlung, Kraft, Ruhe, Verbindung und Harmonie in Körper, Seele, Herz und Geist. Gebundene Energien werden als schöpferische Kräfte frei für das Leben, die Bewegung und für eine authentische, kreative Lebensgestaltung.



Die Ursprünge von Placement

Auf der Suche nach dem freien Tanz und meinem Weg als Künstlerin brach ich 1981 von Bern nach New York auf. In der vibrierenden Grossstadt bewegte ich mich begeistert und hungrig nach neuen Impulsen fast pausenlos im Dschungel von Tanzstudios, Tanzkulturen und Techniken. Ich studierte Modern Dance an der Merce Cunningham School, Limon Technik, Improvisation und Jazz Dance. Mein Körper wurde zusehends angespannter, verwirrter, unbeweglicher und schmerzte. Als Tänzerin sehnte ich mich nach Orientierung und danach, mich selbst und meinen Körper als Instrument der Bewegung kennen zu lernen, zu spüren, zu empfinden, wahrzunehmen und zu verstehen.
Da begegnete ich an einem Workshop an der New York University 1982 André Bernard und der Ideokinese. Ich erlebte bei André Bernard nebst einer Einführung in die anatomischen Gesetzmässigkeiten des Körpers eine „konstruktive Ruhe“. Ausgerichtet, auf dem Boden ruhend, entspannte und ordnete ich mich. Ich erlebte ein Gefühl von Ruhe, Kraft und Klarheit. Als ich nach dem Workshop draussen auf der Strasse fest auf meinen beiden Füssen stand, fühlte ich mich unendlich leicht, frei und klar. Es war, als hätte ich nach Hause gefunden – inmitten der pulsierenden Stadt New York. Beglückt und berührt durch die Begegnung mit André Bernard und der Ideokinese, studierte ich während 20 Jahren immer wieder bei André Bernard.

Über die Jahre entdeckte ich den Körper als inneren Lehrer und wurde zunehmend befreit von dem, was ich mir über die Jahre an verschiedenen Techniken übergestülpt hatte, über einen Körper, den ich nicht kannte. Gebundene Energien wurden frei, was sich als schöpferische Kraft auf mein Leben, mein Lehren und auf mein künstlerisches Schaffen auswirkte. Ich entwickelte, aufbauend auf der Ideokinese, Meditation und anderen Körperbewusstseinslehren, einen eigenen Weg: die Placement Arbeit war geboren.

Durch meine kontinuierliche Lehrtätigkeit seit über dreissig Jahren entwickelt, verwandelt und vertieft sich die Placement-Arbeit dauernd weiter. Mit und dank der vielen, treuen Kursteilnehmenden in der Schweiz und im Ausland. Ihnen und all meinen Lehrerinnen und Lehrern bin ich dankbar.



André Bernard und die Ideokinese

Die Ideokinese wurde in den 1920er-Jahren von Mabel Ellsworth Todd, (The Thinking Body) entwickelt, um die neuromuskulären Muster von Körperhaltung und Bewegung umzugestalten und zu verbessern. Ideokinese setzt sich aus den griechischen Begriffen „ideo“ (Idee, Bild, Gedanke) und „kinesis“ (Bewegung) zusammen. Ideokinese ist eine der ältesten Körper-Geist-Methoden und ist in ihrem Ansatz und Verfahren gleichermassen wissenschaftlich wie kreativ.
Bis heute ist die Philosophie und Methode der Ideokinese einzigartig: Sie basiert auf die Kraft bildlicher Vorstellung, um die Körperhaltung auszubalancieren und die Bewegung ins Fliessen zu bringen. Die in der Vorstellung erschaffenen Bilder und Konzepte gründen dabei auf den Gesetzmässigkeiten der Anatomie des Menschen.
Die „konstruktive Ruhe“ ist das Herzstück der Ideokinese – in liegender Position wird mittels bildlicher Vorstellung und Berührungshilfe gearbeitet und damit ein neues Gleichgewicht angeregt.
 
André Bernard (1924-2003), Professor an der New York University, war einer der Hauptvertreter von Todds Ansatz. Er hat die Ideokinese seit 1966 an Generationen von Tanz- und Schauspielstudierende weitergegeben. Ab 1986 lehrte André Bernard Ideokinese auch in Europa: in England, Deutschland und der Schweiz, wo er eine stetig wachsende Zahl von begeisterten Studierenden unterrichtete.
1992 – 2000 organisierte ich jährliche Sommerworkshops mit André Bernard in der „Etage“ in Bern und assistierte ihm.